Am vergangenen Sonntag, 1.12.19, stand zum Ende unseres Heimspieltages in der Carl-Benz-Halle die Landesliga-Partie gegen die Damen der HC Neuenbürg auf dem Programm.
Nach dem Debakel der letzten Woche trat ein zwar wild entschlossener, aber krankheitsbedingt sehr ausgedünnter Kader zum Warmmachen an. Das erweiterte Programm wurde emotionslos abgespult, jedoch versäumten wir es komplett, uns auf das bevorstehende Spiel einzuschießen.
Das wurde prompt bestraft, sodass die Neuenbürgerinnen in den ersten Spielminuten eine ganze Trefferserie platzieren konnten, ohne von uns größere Gegenwehr befürchten zu müssen. Wir eroberten uns zwar etliche Bälle, bestraften uns aber selbst mit etlichen technischen Fehlern und Lattentreffern.
Auch nach der frühzeitigen Auszeit schafften wir es nicht, den davonziehenden Neuenbürgerinnen die Stirn zu bieten. Die Erleichterung nach unserem ersten Treffer war spürbar (1:6 in der 12. Spielminute) und unsere Hoffnung entflammte. Leider konnten wir trotzdem nicht auf die Platte bringen, was wir uns vorgenommen hatten. So hatten die Neuenbürgerinnen gegen unsere schwächelnde Abwehr leichtes Spiel

und konnten bis zur Halbzeit ihren Vorsprung sogar noch auf acht Tore ausbauen (8:16).
In der Halbzeitpause zeigten sich die blank liegenden Nerven deutlich. Wir versuchten dennoch konstruktiven Schwung nach vorne daraus zu erzeugen. Leider blieb das gegnerische Tor weiterhin wie vernagelt. Viele Fehlversuche verhinderten, dass wir den Neuenbürgerinnen richtig gefährlich werden konnten. Die Frustration im Angriff gab der Abwehr leider auch keinen zusätzlichen Biss, sodass uns die Misserfolge auch in der Verteidigung eher zusätzlich lähmten.
Eine geringfügige Steigerung zeigte sich dennoch in der zweiten Halbzeit. In etlichen Situationen wurden die eingeübten Taktiken aus der letzten Woche erfolgreich angewendet, jedoch leider zu selten direkt belohnt. So kamen wir trotz etlicher Paraden unserer lieben Clara (Danke an dieser Stelle!) nicht umhin, bis zuletzt, dem verpatzen Spielbeginn und der Hypothek von sechs Toren hinterher zu laufen. Schlussendlich mussten wir uns mit 27:21 geschlagen geben.
Mit dieser weiteren schmerzenden Niederlage im Gepäck verabschieden wir uns in die Weihnachtspause und freuen uns darauf im neuen Jahr endlich wieder zeigen zu können, was in uns steckt. Danke allen, die mit uns mitgefiebert und gelitten haben.
Es haben gespielt: Michalczyk (Tor), Roether (1), Watzek, Blum (1), Ruf (2), Bartels (4), Graf (3), Sutschet (5), Dickgießer (2), Kaufmann (3).